Chorkonzert zum Marienmonat Mai in der Kirche:

Am Sonntag, den 26. Mai laden der Kirchen- und der Jugendchor zusammen mit Solisten und Instrumentalisten zu einem Konzert ein. Passend zum Marienmonat Mai kommen Magnificatvertonungen aus vier Jahrhunderten zur Aufführung. Das Magnificat ist im Lukasevangelium zu finden und ist ein Lobgesang Mariens auf Gottes Heilstaten. Maria spricht es, als sie, mit Jesus schwanger, ihre Kusine Elisabeth, die mit Johannes schwanger ist, besucht. Das Magnificat findet auch heute noch regelmäßig Verwendung, nämlich im Stundengebet der Kirche, in der Vesper.

Der Kirchenchor singt Werke des 16. bis zum 19. Jahrhundert:

  • das Magnificat von Felice Anerio (1560-1614) ist eine für diese Zeit typische Vertonung in lateinischer Sprache, in der sich einstimmige Scholaverse mit mehrstimmigem Chorgesang abwechseln.
  • das „Deutsche Magnificat“ für zwei vierstimmige Favoritchöre und Basso continuo ist das vielleicht bekannteste Werk von Heinrich Schütz (1585-1672) und sein opus ultimum; er schrieb es 1671 mit fast 87 Jahren.
  • das (lateinische) Magnificat von Tommaso Albinoni (1671-1750) ist für Chor, Soli, zwei Violinen, Bass und Orgel komponiert.
  • schließlich erklingt noch ein Werk aus der Romantik, nämlich die „Motette „Mein Herz erhebet Gott, den Herrn“ für Chor und Solostimmen von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809- 1847).

Der Jugendchor singt Vertonungen aus dem 20. Jahrhundert: neben einem bekannten Taizékanon und zwei neuen geistlichen Liedern ist auch eine Komposition von Bobbi Fisher (geb. 1965) zu hören. Der Jugendchor wird von Klavier, Instrumenten und Schlagwerk begleitet.

Das etwa einstündige Konzert beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Kirchen- und Jugendchor unter der Gesamtleitung von Irene Maier-Bösel freuen sich über viele Zuhörer.

Kolping – Gauditour:

Am 2. Juni findet für die Kolpingsfamilien des Bezirks in Pfeffenhausen die „Kolping-Gauditour für Generationen“ statt. Dabei werden auf einer Strecke von etwa 3 km verschiedene Stationen mit Rätseln und Geschicklichkeitsspielen angeboten. Die Veranstaltung ist so ausgelegt, dass alle Generationen, von den Kindern bis zu den Senioren, mitmachen können. Gestartet werden kann zwischen 13.00 und 14.30 Uhr am Pfarrheim in Pfeffenhausen. Die Strecke führt über kinderwagentaugliche Wege an der Klausenkirche, an Hopfengärten und Wiesen vorbei in einer Runde wieder zurück zum Startpunkt. Die Veranstaltung endet mit der Preisverleihung und einer Abschlussbesinnung um ca. 17.30 Uhr.

Für Verpflegung ist bestens gesorgt! Natürlich kann man auch eine Teilstrecke nur zu einem Spaziergang nützen. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung mit Stationen im Pfarrheim statt. Interessierte melden sich bitte baldmöglichst bei Hans Peter Summer (Tel.: 64271) an.

Kolping besichtigt die Berufsschule I:

Die Berufsschule I in der Luitpoldstraße wurde teilweise grundlegend saniert und zum Teil auch ganz neu gebaut. Die Kolpingfamilie Landshut hat die Möglichkeit, die neue Berufsschule am Mittwoch, 5. Juni zu besichtigen. Wir werden vom zuständigen Schulleiter, Herrn Ostermaier durch die Räumlichkeiten geführt. Treffpunkt für alle Interessierten (gerne auch Nichtmitglieder) ist um 17.45 Uhr am Eingang zur Berufsschule in der Luitpoldstraße. Die Führung wird etwa eineinhalb Stunden dauern.

Bittgang nach Altdorf:

Die Tage vor dem Hochfest Christi Himmelfahrt werden „Bitttage“ genannt. In der Tradition wurden vor allem in ländlichen Regionen Flurumgänge für gedeihliches Wetter und Bewahrung vor Ungewitter durchgeführt. In unserer modernen Lebenswelt gibt es jedoch auch noch genügend Anliegen, die wir beim Bittgang vor den auferstandenen Herrn tragen können: Die Sorge um die Umwelt und die Bewahrung der Schöpfung, das Gebet um Frieden, aber auch die mannigfachen persönlichen Anliegen und Sorgen, die wir auf dem Herzen haben. Sie sehen also: Auch heute gibt es genügend Gründe, den Herrn zu bitten. So laden wir Sie ganz herzlich ein zum traditionellen Bittgang in unsere Nachbarpfarrei Altdorf.

Am Dienstag, 28. Mai treffen wir uns um 18.15 Uhr vor der Wolfgangskirche und ziehen dann betend zur Frauenkirche nach Altdorf. Dort findet die Bittmesse statt. Anschließend geht’s zurück in die Siedlung. Für alle „Bittgängler(innen)“ richtet Kolping anschließend im HSW Getränke und Brezen her.

Hochfest Christi Himmelfahrt:

Am Donnerstag, 30. Mai feiert die Kirche Christi Himmelfahrt. Neben der Vorabendmesse um 19.00 Uhr findet am Feiertag selber um 9.30 Uhr und um 11.00 Uhr eine Messe statt. Eine Abendmesse wird nicht angeboten!

Vatertagsfest der Feuerwehr:

Am Christi Himmelfahrtstag lädt die Feuerwehr der Siedlung zum traditionellen Vatertagsfest ein. An der Wache in der Ulmenstraße 7 ist ab 10.00 Uhr eine ganze Menge geboten. Herzlichen Dank unseren Feuerwehrleuten, die das ganze Jahr über für uns da sind!

Firmung in St. Wolfgang:

Zur Feier der Firmung begrüßen wir am 1. Juni um 10.00 Uhr ganz herzlich Hwst. H. Abt Thomas Freihart OSB vom Kloster Weltenburg. Er wird über 50 Jugendliche der siebten Klassen aus unserer Pfarrgemeinde und aus der Pfarrei Furth mit dem Hl. Geist stärken durch das Sakrament der Firmung. Der Jugendchor unter der Leitung von Irene Maier-Bösel wird den Festgottesdienst musikalisch gestalten. Beten wir für unsere Firmlinge.

Letzte Maiandacht:

Die letzte Maiandacht findet am Freitag, 31.5. um 19.00 Uhr statt.

KAB:

Die Damen und Herren der Katholischen Arbeitnehmerbewegung treffen sich am Freitag, 31.5. um 19.30 Uhr zum Sing-und-Gesellschaftsabend im HSW.

Frühschoppen:

Wer nach der 9.30 Uhr Messe am 2. Juni noch etwas ratschen oder ein Getränk zu sich nehmen möchte, ist ganz herzlich zum Frühschoppen in das HSW eingeladen.

Jahresausflug des Frauenbundes:

Der Jahresausflug unseres Frauenbundes führt in diesem Jahr mit dem Bus nach Regensburg. Termin hierfür ist Montag, der 3. Juni.

Um 8.00 Uhr ist Abfahrt am Wolfgangplatz. In Regensburg wird die, vor einigen Wochen ganz neu eröffnete, Synagoge besucht. Ilse Danziger und Dr. Josef Eckstein werden uns durch das Gotteshaus führen. Da die Sicherheitsvorkehrungen sehr hoch sein müssen, bitte zu diesem Programmpunkt keine großen Taschen oder Rucksäcke mitnehmen! Nach dem Mittagessen, das im Spitalgarten (dem schönsten Biergarten von Regenburg) eingenommen wird, fahren wir zum Walderlebniszentrum und Märchenpfad nach Sinzing. Es erwartet uns eine alle Sinne ansprechende Unternehmung. Gerne kann man sich im Pfarrbüro (Tel. 973680) anmelden. Für Frauenbundmitglieder kostet die Fahrt (mit Eintritten und Führungen) 25 €, Nichtmitglieder sind ganz herzlich willkommen und zahlen 30 €.

Einteilung Lektoren und Kommunionhelfer:

Alle Lektoren und Kommunionhelfer treffen sich zur Neueinteilung der verschiedenen Dienste am Dienstag, 4. Juni um 19.00 Uhr im HSW.

Ministranten bieten Pfingstherzen an:

Unsere Ministranten verkaufen nach allen Pfingstgottesdiensten (auch nach der Vorabendmesse am Pfingstsamstag) selbst gebackene Pfingstherzen. Mit dem Kauf unterstützen Sie die Arbeit unserer Minis!

Landshuter Altöttingwallfahrt 2019:

Eine Gruppe aus unserer Pfarrei St. Wolfgang nimmt regelmäßig an der Wallfahrt der Landshuter nach Altötting teil. Es wäre schön, wenn sich dieser Gruppe noch mehr Wallfahrer anschließen würden. Wallfahren ist ja eine ganzheitliche Art des Betens. Deswegen hier einige Infos:

Die Landshuter Wallfahrt nach Altötting wird seit 1493 durchgeführt und sie ist die längste Fußwallfahrt an einem Tag.

Gestartet wird heuer am Samstag, 1. Juni um 14.00 Uhr in St. Martin mit einer Andacht. Das Ziel wird am Sonntag, 2. Juni um ca. 8.30 Uhr erreicht. Die Wallfahrt ist perfekt organisiert (incl. Verpflegung, Gepäcktransport durch das THW, Begleitung durch Rotes Kreuz und Feuerwehr, Busrücktransport nach Landshut,…). Teilabschnitte können auch in Begleitfahrzeugen des Roten Kreuzes zurückgelegt werden. Ebenso ist es möglich, nur einzelne Wegstrecken zu gehen (z.B. ab / bis Vilsbiburg oder bis Geisenhausen).

Da die Strecke mit 65 km sehr weit ist, sollte man vorher einige Übungswanderungen machen. Achim Reinhart und Markus Löken werden hierzu Termine anbieten (etwa ab 19.00 Uhr).

Sollten Sie Interesse haben, möchten Sie bei einer Übungswanderung mitgehen, oder haben Sie Fragen, dann können Sie sich an folgende Kontakte wenden:

  • Konrad Sporrer (0151 6548 4336)
  • Achim Reinhart (0871 143 5937)
  • Markus Löken (0176 4336 6588

Neuer Kaplan für St. Wolfgang:

Da unser bisheriger Kaplan Andreas Schinko zum 1.9. St. Wolfgang in Richtung Schwandorf verlassen wird, ist uns vom Personalreferat der Diözese ein neuer Kaplan zugewiesen worden: Ab 1.9. wird Eldivar Pereira Coelho bei uns seinen Dienst tun. Er ist 32 Jahre alt, wurde in Brasilien geboren, hat in Deutschland Theologie studiert und ist in Regensburg zum Priester geweiht worden. Er war Kaplan in der Pfingstrittstadt Kötzting und in Nittenau. Näheres zu seiner Person und seinem Werdegang wird er uns bestimmt zu gegebener Zeit selber berichten. Wir freuen uns auf die Mitarbeit von Pereira Coelho Eldivar und sind dankbar, dass uns wieder ein guter Kaplan zugewiesen wurde.

Beilage zum Pfarrbrief von Herrn Mathias Baumgartner:

Herr Mathias Baumgartner, der Verfasser unseres Wolfganger Kirchenführers hat zum 75 jährigen Bestehen der Stadtpfarrei St. Wolfgang und zur 60 jährigen Vollendung der neuen Pfarrkirche einen interessanten Artikel vorgelegt:

„DIE SEELSORGLICHE HEIMT DER SIEDLER
Pfarrei und Pfarrkirche St. Wolfgang – (Bau-) Geschichte, Architekt und Künstler.“

Neben Geschichtlichem über die Siedlung wird vor allem ein Augenmerk gelegt auf den Architekten Friedrich F. Haindl, sowie die Künstler Franz Nagel (Maler) und Karl Reidl (Bildhauer), die auf ihre Weise unsere Pfarrkirche gestaltet haben.

Da der höchst interessante Text den Umfang des Osterpfarrbriefes sprengen würde, haben wir eine Beilage zum Pfarrbrief gedruckt. Neben dem Pfarrbrief in der Kirche finden Sie also den kopierten Beitrag von Herrn Baumgartner.

Vergelt´s Gott Herrn Mathias Baumgartner für seine Mühe um die Geschichte von St. Wolfgang!

Glocken

Immer wieder erreichen uns Anfragen nach Tonaufnahmen unserer Glocken. Ein Glockenfreund (glocken mark) hat dies am Pfingstsonntag unternommen und unter YOUTUBE veröffentlicht. Hören Sie mal rein: http://www.youtube.com/watch?v=p4xYjHgPGDE

Hinweis

Einen interessanten Blick in unsere Pfarrkirche finden Sie auf folgender Adresse: https://ssl.panoramio.com/photo/44665112 Gerne wüssten wir mehr zu diesem Bild. Wer kann uns helfen?

In diesem Zusammenhang danken wir Herrn Anton Kurzka, Karl-Holzer-Str. für seine Recherche und dem Fotografen Herrn Dr. Atterer, München für seine Hinweise; er schreibt: Das Foto entstand bei einer Hochzeit im Jahr 2010. „Das Bild ist keine klassische Montage, es ist aber aus vielen (etwa 16) Einzelbildern zusammengesetzt, die alle innerhalb ca. 2 Stunden aufgenommen wurden. Vor Beginn der Trauung habe ich die leere Kirche fotografiert, zu Ende der Messe dann das Brautpaar (und Sie!) von hinten, wobei natürlich die Hochzeitsgesellschaft eigentlich noch in der Kirche war.

Es handelt sich übrigens nicht um eine Fischaugenaufnahme, sondern ein 360°-Panorama: Ähnlich wie bei einer Weltkarte wurden alle Teile der Rundumsicht auf ein Rechteck projiziert. Mit geeigneter Software kann man auch "eintauchen" und sich interaktiv umsehen. Ich hoffe, es funktioniert in Ihrem Browser (benötigt Flash): http://atterer.org/panorama/?landshut-st-wolfgang

Die Auflösung ist sehr hoch, man kann mit den +/- Knöpfen rechts unten Details ansehen. Ich erinnere mich, dass meine Software zum Erstellen des Panoramas wegen der Symmetrie der Kirche verrückt gespielt hat, so dass ich wohl etwa 20 Arbeitsstunden damit verbracht habe, alles mühsam halb manuell zusammenzusetzen.“

Das Kreuz im Haus St. Wolfgang

Fünf quadratische Lärchenblöcke formen ein gleichseitiges Kreuz. Sie sind aus einem Balken geschnitten, der Trocknungsrisse im Holz aufweist.

Die geschliffenen Oberflächen leuchten fast weiß, auf der Rückseite sind die Holzteile vergoldet. Über der weißen Wand schimmert ein feiner Goldglanz.

In die Quader sind fünf große Glassteine eingefügt, die in geschmiedeten Fassungen sitzen. (Die Glassteine sind aus dem Vorgängertabernakel unserer Kirche genommen.) Die Glassteine sind asymmetrisch, nach menschlichem Empfinden, angeordnet und geben die Wundmale des Gekreuzigten wider, an den Händen, den Füßen und im Herzen.

Die Kreuzform, die Risse im Holz, die eisernen Fassungen der fünf Steine reden vom Tod Christi.

Das edle Holz, die Oberflächen und die Rückseiten und die Glassteine verweisen auf den auferstandenen Herrn, der im Lichtglanz des Ostertages für immer lebt.

Christlicher Glaube führt über das Kreuz hinaus, auf die Auferstehung Christi hin und nennt es daher eine „crux gemmata“ – ein Edelstein-Kreuz.

Herr Tobias Weger-Behl hat das Kunstwerk geschaffen. Darüber freuen wir uns sehr freuen und sind darauf auch echt stolz!


Niemand
und nichts
kann und darf mich von Gott trennen,
auch die Kirche nicht!

Elmar Gruber